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	<title>Blog Archive - Netzwerk Biblische Seelsorge</title>
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		<title>Wie dir Seelsorgetreffen zum Segen werden können</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 08:41:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast den mutigen Schritt gewagt, Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Da du dafür Zeit, emotionale Bandbreite und (möglicherweise) auch finanzielle Mittel aufbringst, möchtest du natürlich, dass dein Vorhaben Früchte trägt. In diesem Artikel findest du Ideen, wie du das Beste aus deinen Treffen mitnehmen kannst. 1. Mit der richtigen Einstellung ankommen Ziele, wie</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p>Du hast den mutigen Schritt gewagt, Seelsorge in Anspruch zu nehmen. Da du dafür Zeit, emotionale Bandbreite und (möglicherweise) auch finanzielle Mittel aufbringst, möchtest du natürlich, dass dein Vorhaben Früchte trägt. In diesem Artikel findest du Ideen, wie du das Beste aus deinen Treffen mitnehmen kannst.</p>
<h2><strong>1. Mit der richtigen Einstellung ankommen</strong></h2>
<p>Ziele, wie „sich glücklicher zu fühlen“ oder „deine Lebensumstände zu verbessern“, sind berechtigt, aber im christlichen Leben geht es um mehr als um Emotionen oder darum, wo du dich im Leben befindest. Was auch immer der Anlass für die Seelsorge ist, dein Hauptziel muss sein, deine Umstände und dein Herz durch eine biblische Brille zu betrachten und Christus in deinen Herausforderungen widerzuspiegeln.</p>
<h2><strong>2. Kläre, welche Art von Ton und Stil für dich hilfreich sind</strong></h2>
<p>In seinen Briefen an verschiedene Gemeinden wählt Paulus einen Ton, der der jeweiligen Situation angemessen ist. Bei den Galatern ist er direkt, bei den Philippern warmherzig. Auch dein Seelsorger/deine Seelsorgerin hat vielleicht eine bestimmte Persönlichkeit oder einen bestimmten Stil, aber als Fachmann oder Fachfrau sollte er oder sie in der Lage sein, diesen Stil an die jeweilige Situation anzupassen. Denke an Worte wie fröhlich oder ernst, direkt oder indirekt, geduldig oder drängend, sanft oder bestimmt. Du kannst deinem Seelsorger/deiner Seelsorgerin helfen, indem du erklärst, auf welchen Stil du gut reagierst. Wenn du dir nicht sicher bist, denke über Folgendes nach:</p>
<p>Das Ziel einer bestimmten Sitzung. Willst du, dass dein Seelsorger/deine Seelsorgerin dir zuhört, wenn du Frustration, Wut oder Traurigkeit ausdrückst? Oder geht es in dieser Sitzung eher darum, dass du dir eine biblische Perspektive anhörst oder einen Aktionsplan erstellst? Verschiedene Ziele für die Treffen können unterschiedliche Verhaltensweisen erfordern.</p>
<p>Die Stile verschiedener Menschen in deinem Leben. Denke an Freunde, Pastoren, Trainer, Vorgesetzte oder Elternteile. Auf welche Art von Humor, Direktheit oder Verhalten reagierst du gut? Eine Einschränkung gilt, wenn du aus Beziehungen kommst, die von irgendeiner Art von Missbrauch geprägt waren. Auch wenn du das gewohnt bist, wäre ein harter oder übermäßig aggressiver Ton dann sehr unangebracht.</p>
<h2><strong>3. Überlege, wie viele Themen du gleichzeitig angehen willst</strong></h2>
<p>Gott ist gnädig und geduldig und öffnet dir die Tür, damit auch du geduldig und gnädig mit dir selbst und mit anderen bist. Wenn du schon seit vielen Jahren mit etwas oder jemandem ringst, ist es verständlich, wenn du alles auf einmal angehen willst. Aber wenn du versuchst, zu viel auf einmal zu tun, kann es dich überfordern und dich und deinen Seelsorger/deine Seelsorgerin zum Scheitern verurteilen. Arbeite stattdessen mit ihm/ihr zusammen, um dich auf höchstens ein oder zwei Themen gleichzeitig zu konzentrieren. Das bedeutet nicht, dass die anderen Themen nicht wichtig sind, aber wenn du dich für ein oder zwei entscheidest, hast du eine bessere Chance, Fortschritte zu sehen, Erfolge zu feiern und dich dann anderen Herausforderungen zuzuwenden.</p>
<h2><strong>4. Verarbeite deine eigene Geschichte, bevor du praktische Dinge angehst</strong></h2>
<p>In Sprüche 20,5 (ELB) heißt es: „Tiefes Wasser ist der Ratschluss im Herzen des Mannes, aber ein verständiger Mann schöpft ihn herauf.“ Denk daran, dass das Herauslocken deines Herzens Zeit braucht. Die Seelsorgegespräche sind wahrscheinlich die zielgerichtetste Arbeit, die du leisten kannst. Du willst also nicht, dass dein Seelsorger/deine Seelsorgerin dir Verordnungen gibt, die so allgemein gehalten sind, dass du deine Zeit verschwendest. Er oder sie muss deine Geschichte und dein Herz kennenlernen, damit dir die biblische Perspektive und die praktischen Tipps gegeben werden können, die für dich hilfreich sind. Wenn du die ersten paar Sitzungen mit dem Gefühl verlässt, dass es keine praktischen Schritte für dich gibt, kann das in Ordnung sein, vor allem, wenn deine Situation vielschichtig ist oder eine lange Vorgeschichte hat.</p>
<h2><strong>5. Überprüfe und befolge dir gegebenen Anweisungen</strong></h2>
<p>Biblische Weisheit wird als besser als Gold bezeichnet (Sprüche 3,13-15; 16,16). Wenn die Weisheit deines Seelsorgers/deiner Seelsorgerin also aus der Bibel stammt (und nicht aus einem weltlichen oder pragmatischen Ansatz) und er oder sie sich die Mühe gemacht hat, dir zuzuhören, um dich auf bestimmte biblische Perspektiven und praktische Dinge hinzuweisen, dann solltest du seine oder ihre Anweisungen ernst nehmen, so wie du auch die medizinischen Anweisungen eines Arztes oder einer Ärztin ernst nehmen würdest.</p>
<p>Das kannst du tun, indem du dir diese biblischen Perspektiven regelmäßig anschaust und die neuen Gewohnheiten, die ihr besprochen habt, auch umsetzt. Das kann dir eine Menge Zeit (und ggfs. Geld) sparen. Wenn ich mich mit Menschen treffe, die ihre Notizen nicht durchgehen oder praktische Schritte nicht umsetzen, ist es nicht verwunderlich, wenn wir immer wieder über den gleichen Kampf reden oder sie in alte Muster zurückfallen. Umgekehrt machen Ratsuchende, die ihre Notizen regelmäßig durchgehen und das Besprochene in die Praxis umsetzen, mehr Fortschritte. Ja, Heiligung braucht Zeit, aber du kannst dabei helfen, indem du die Anweisungen aus der Seelsorge ernst nimmst.</p>
<h2><strong>6. Gute Beispiele finden</strong></h2>
<p>Verschiedene Bibelstellen lehren uns, dass die Menschen, mit denen wir uns umgeben, Einfluss darauf haben, wie wir denken, fühlen und handeln (Sprüche 13,20; 1.Korinther 15,33). Seelsorge kann eine Rolle in deinem Veränderungs- bzw. Heilungsprozess spielen, aber sie ist nur ein Teil davon und normalerweise bloß einige Male im Monat in einem netten Büro.</p>
<p>Jemanden zu sehen, der das, was du zu tun versuchst, im echten Leben umsetzt, kann deine Seelsorgetreffen ergänzen. Wie ein junger Mann in meiner Gemeinde es ausdrückte, „Jüngerschaft wird eher durch Nachahmung gelernt als durch Lehre.“ Wenn du zum Beispiel versuchst, deinen Ehepartner oder deine Kinder nicht anzuschreien, sprich mit deinem Seelsorger/deiner Seelsorgerin darüber, lerne dein Herz zu verstehen und sinne über die richtigen Bibelstellen nach. Aber pflege auch Beziehungen zu reifen Christen in deiner Gemeinde (vor allem zu denen, die dort stark sind, wo du schwach bist). Unternehme etwas mit ihnen, sei es ein Einkaufsbummel oder ein abendlicher Besuch. Achte darauf, wie diese reifen Christen mit ihren Kindern oder Ehepartnern reden, wenn „das Leben“ passiert. Frag sie, welche Gewohnheiten ihnen geholfen haben, zu reifen und welche Lektionen sie aus ihren Misserfolgen gelernt haben.</p>
<h2><strong>Fragen zum Nachdenken</strong></h2>
<ol>
<li>Welcher der oben genannten Punkte wäre für dich am schwierigsten? Sprich mit deinem Berater oder deiner Beraterin über Lösungen.</li>
<li>Welche weiteren Punkte würdest du für erfahrene Berater/innen und Ratsuchende hinzufügen oder wie würdest du einen der Punkte abändern?</li>
</ol>
<p>Übersetzt mit Genehmigung der BCC. Originalartikel auf Englisch zu finden unter:</p>
<p><a href="https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2023/07/26/how-to-get-the-most-out-of-your-counseling-sessions/">https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2023/07/26/how-to-get-the-most-out-of-your-counseling-sessions/</a><br />
Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/gregmontani-1014946/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3431477">Greg Montani</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3431477">Pixabay</a>.</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Hollywood, Netflix und Co. kennen unsere Herzen sehr genau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oleks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2025 09:48:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Leister Ich werde nie vergessen, wie ich im Oktober 2008 in Pretoria, Südafrika gemeinsam mit ca. 40 weiteren Studenten zum ersten Mal ein systematisches Studium in biblischer Seelsorge begonnen hatte. Wayne Mack war unser wichtigster Lehrer. Er „atmete“ Biblische Seelsorge, und ich war gelinde gesagt ein Neuling. So saß ich dort über Wochen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p><em>Michael Leister</em></p>
<p>Ich werde nie vergessen, wie ich im Oktober 2008 in Pretoria, Südafrika gemeinsam mit ca. 40 weiteren Studenten zum ersten Mal ein systematisches Studium in biblischer Seelsorge begonnen hatte. Wayne Mack war unser wichtigster Lehrer. Er „atmete“ Biblische Seelsorge, und ich war gelinde gesagt ein Neuling. So saß ich dort über Wochen in seinem Unterricht und werde ebenso nie vergessen, wie ich immer wieder in meinen Gedanken zu folgendem Schluss kam: „Genau genommen sagt dieser Mann nichts grundlegend Neues, aber ich habe es schlichtweg noch nie erlebt, dass jemand das Wort Gottes so gekonnt und treffend auf das tägliche Leben anwendet!“</p>
<p>Später folgten viele weitere ebenso feine Lehrer, und immer wieder war ich begeistert von eben dieser Fähigkeit, wie der Befund des Wortes Gottes durch Lehre, Ermahnung, Überführung und Zurechtweisung auf unser tägliches Leben angewendet wurde – und angewendet werden muss.</p>
<h3><strong>Haben wir den Sündenfall tatsächlich verstanden?</strong></h3>
<p>Kurze Zeit später war es dann Paul Tripp, der mir die Augen für das wahre Ausmaß des Sündenfalls öffnete. In den ersten Jahren nach meiner Wiedergeburt hatte ich eine eher „romantisch“ anmutende Vorstellung vom Sündenfall. Der Fall war eben ein bisschen Essen von einer verbotenen Frucht, so dass dieser Ungehorsam zur Sünde und damit zur Trennung von einem heiligen Gott führte.</p>
<blockquote>
<p><em>„Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott …“ 1. Mose 3,5</em></p>
</blockquote>
<p>Doch dass Satan mit seinem „Angebot“ in 1. Mose 3,5 Adam und Eva tatsächlich eines neues Reich vorgaukelte, mit dem Menschen statt dem Schöpfer im Mittelpunkt, diese Tatsache hatte ich bis dahin auch nicht annähernd erfasst.</p>
<blockquote>
<p><em>„Ihr sein werdet wie Gott …“</em></p>
</blockquote>
<p>Satan reichte es nicht aus, das höchste und schönste geschaffene Wesen zu sein. Er wollte selbst den Platz Gottes einnehmen und sich selbst zum Objekt der Anbetung machen und so die Herrlichkeit an sich ziehen, die allein Gott gebührt. Und eben auf die gleiche Weise bringt er auch die ersten Menschen zu Fall. Er wusste, dass die Menschen (ebenso wie die Engel) zur Anbetung Gottes geschafften wurden. Doch anstatt als Geschöpfe dem Schöpfer die Ehre und die Herrlichkeit zu geben, die ihm rechtmäßig zusteht, stiftet Satan den Menschen zu Selbstverherrlichung an. In dieser teuflischen Unterredung mit Eva bietet die Schlange der Frau ein besseres Königreich an, ein Königreich, in dem nicht mehr Gott, sondern der Mensch selbst auf dem Thron sitzen wird. Dieses Königreich würde nach seinen Vorstellungen, nach seinem Willen funktionieren.</p>
<p>Es war dieser tragische Moment in der Menschheitsgeschichte, wo ein neues Reich geboren wurde – das Reich des ‚Ichs‘ und der ‚Selbstsucht‘. Seit dem in 1. Mose 3 beschriebenen Sündenfall will der Mensch seinem schöpfungsgemäßen Auftrag – allein zur Verherrlichung seines Schöpfers zu leben – nicht mehr nachkommen. Ganz im Gegenteil. Er will sich selbst zum Mittelpunkt seines eigenen Reiches, seines eigenen Universums und seiner eigenen Verherrlichung machen. Dies ist kein freiwilliger oder optionaler Prozess. Wenn wir Gott nicht anbeten und andere nicht versuchen, in diese Anbetung mit hineinzunehmen, dann beten wie ultimativ uns selbst an.</p>
<h3><strong>Hollywood und Netflix bieten Herrlichkeit an</strong></h3>
<p>Nun werden manche an dieser Stelle zu Recht fragen: Na und! Was bitteschön hat das mit Hollywood und Netflix zu tun? Die Antwort lautet: Alles!</p>
<p>Der Mensch ist wie gesagt für Herrlichkeit gemacht, für das Außergewöhnliche, für das Besondere, für das Einzigartige. Es gehört zu seiner schöpfungsgemäßen Identität und zu seinem Auftrag, dass er sich ursprünglich um die Konturen eines unermesslich herrlichen Schöpfergottes drehen sollte. Doch seit dem Sündenfall will der natürliche Mensch nicht mehr die Herrlichkeit Gottes, sondern die Herrlichkeit dieser Schöpfung anbeten. Und so stellt auch Hollywood in seinen Streifen jede Menge Herrlichkeit zur Verfügung, die uns begeistern und in ihren Bann ziehen soll: Filmkulissen, die außerordentlich schön, perfekt, extravagant, phänomenal daherkommen. Darsteller, Männer wie Frauen, die meist außerordentlich attraktiv, begehrenswert, heldenhaft, heroisch anmuten. Drehbücher und Handlungen, die herausragend, spannend, atemberaubend, phänomenal sind. Hollywood führt uns in die Anbetung, in die Begeisterung für das Besondere, aber eben meist nicht in die Anbetung des Schöpfers, sondern der Schöpfung.</p>
<h3><strong>Die Rolle der Hauptdarsteller</strong></h3>
<p>Wenn dieser Blogbeitrag hier enden würde, würde ich mit jedem übereinstummen, der urteilt, das bis dahin nicht viel Neues gesagt wurde. Richtig. Deshalb wollen wir die Trageweite des Sündenfalls konkreter auf die Filmindustrie anwenden. Es gibt kaum einen oder gar keinen bekannten Hollywoodstreifen, der ohne Hauptdarsteller auskommt. Männer wie Leonardo DiCaprio, Clint Eastwood oder Brad Pitt sehen nicht nur gut aus, sie können alles, haben alles, ihnen gelingt alles. Schöne Frauen hängen sich um ihren Hals und sie haben in der Regel „sieben Leben“. Zweifelsohne könnte man an dieser Stelle auch eine lange Liste weiblicher Hauptdarsteller aufzählen, die ebenso begehrenswert daherkommen.</p>
<p>Was passiert nun regelmäßig, wenn wir mit dem Auge der Filmkamera diesen Helden auf Schritt und Tritt an jeden Ort hin folgen? Wie zuvor gesagt müssen wir dabei den Kern und das wahre Ausmaß des Sündenfalls vor Augen haben. Seit dem Fall will der Mensch selbst im Mittelpunkt stehen, möchte selbst das Objekt der Anbetung sein. Und so <em>identifizieren</em> wir uns mit diesen Darstellern, wir schlüpfen für die 90 bis 120 Filmminuten eben in die Haut jener Helden, leben ihr außergewöhnliches, extravagantes, heldenhaftes Leben. <em>Wir</em> wollen letztendlich dieses Objekt der Herrlichkeit und Anbetung sein und so leben wir für die Dauer der Illusion ihr Leben.</p>
<h3><strong>Dabei trifft Hollywood unseren Drang nach Selbstanbetung</strong></h3>
<p>Wir müssen uns bewusstmachen, dass Anbetung in erster Linie keine Aktivität ist, Anbetung ist unsere Identität. Wir können nicht anders, als anzubeten. Wenn wir es also versäumen, unseren Schöpfer zum Mittelpunkt unserer Anbetung zu machen, dann hören wir dennoch nicht auf, Anbeter zu sein. Wir schieben dann andere Dinge, die Schöpfung und zu allererst uns selbst ins Zentrum der Anbetung. Und so bieten uns die Hauptdarsteller von Hollywood, Netflix und Co. Einmal mehr eine hervorragende Gelegenheit, diesem Drang nach Selbstverherrlichung nachzukommen, indem wir uns dieser Illusion hingeben, für die Zeit des Films in ihre Rolle schlüpfen und diese gespielte Herrlichkeit für uns selbst in Anspruch nehmen.</p>
<p>Ich werde nie vergessen, wie mich (nicht nur) Top Gun I vor zugegeben mehr als 30 Jahren in seinen Bann gezogen hat. Doch es war nicht einfach nur Top Gun als Film, es war eben dieser Maverick alias Tom Cruise, der attraktiv aussah, der alles und jeden buchstäblich überflügelte, dem alles gelang, der von jedem gefeiert wurde und der obendrein auch noch die schönste Frau haben konnte. Für diese 109 Minuten identifizierte ich mit diesem Hauptdarsteller so sehr, dass ich nie vergessen werde, was für ein ernüchternder Moment es war, als sich der Vorhang dieses Kinos schloss, das Licht anging und die Illusion ein Ende fand.</p>
<h3><strong>Es gibt nur einen wahren „Helden“</strong></h3>
<p>In Wahrheit gibt es jedoch nur einen wahren „Helden“, und dieser heißt Jesus Christus. Er ist das Zentrum des Universums und der Geschichte. Er ist der einzig wahre Gott. Er besitzt alle Herrlichkeit. Ihm und ihm allein gebührt Macht und Reichtum, Weisheit und Stärke, Ehre und Ruhm und Lobpreis auf ewig. Wir sind um seinetwillen da. Wir sollen uns für ihn begeistern und sollen ihn anbeten.</p>
<p>Der Mensch ist zur Anbetung Gottes geschaffen. Doch hat die Sünde diese Bestimmung wie zuvor beschrieben zerstört. Seit dem Sündenfall will der Mensch sich selbst an die Stelle Gottes setzen. Der Mensch möchte seit jeher angebetet werden. Wir wollen im Mittelpunkt stehen und dass unser Königreich gebaut wird. Und in unserer Sündhaftigkeit hören wir eben nicht auf, Anbeter zu sein. In unserer Sündhaftigkeit vertauschen wir „lediglich“ das Objekt unserer Anbetung. Statt den alleinig wahren, herrlichen und ewigen Gott anzubeten haben wir uns selbst auf den Thron unseres kleinen, auf uns selbst reduzierten Königreiches gesetzt.</p>
<h3><strong>Lasst uns dem Vorbild unserer Lehrer folgen</strong></h3>
<p>Es ist eben dieser Drang, nach Selbstverherrlichung, der uns sowohl die Möglichkeit nimmt, ein Leben zur Verherrlichung unseres Schöpfers zu führen, als auch uns unfähig macht, liebevolle und „erlöste“ Beziehungen zu unseren Mitmenschen zu pflegen. Wenn uns dieser Zusammenhang und dieser Kampfplatz bewusst ist, dann erst verstehen wir den wahren Grund für all die Konflikte, für all die Streitigkeiten, für alle die Kämpfe in unseren Beziehungen, mit unseren Eltern, in der Schule oder am Ausbildungsplatz, unter den Studenten oder in unseren Gemeinden – und für unsere Feindschaft gegen Gott (Röm 5,10). Es ist ein Kampf um Anbetung.</p>
<p>Sicher trifft das hier gesagte nicht auf jeden Zuschauer, und auch nicht auf jeden Hollywoodstreifen zu. Allerdings sollten wir als Christen und Seelsorger auf diese Filme nicht so naiv schauen, wie es die Welt tut. Anbetung ist eine Gottgewollte Identität des Menschen, im Sündenfall haben wir das Objekt der Anbetung vertauscht, und die Steifen aus Hollywood bieten oft eine subtile, aber durchaus treffende Gelegenheit, dieser Selbstanbetung durch Identifikation mit den Filmhelden nachzueifern.</p>
<p>Wayne Mack, Paul Tripp und viele weitere Biblische Seelsorger verstehen es vortrefflich, unsere Zeit und unser Leben im Lichte des Wortes Gottes zu erkennen und zu interpretieren. Wir sollten es ihnen gleichtun und so auch unseren Ratsuchenden, nicht zuletzt aber auch unseren Kindern und Jugendlichen erklären können, wie diese heldenhafte Illusion aus Hollywood unmittelbar an den Zustand unserer gefallenen Natur andockt und uns zur Selbstverherrlichung verleiten kann.</p>
<p>Je mehr wir hingegen unseren Herrn Jesus Christus und sein herrliches Wesen in der Schöpfung und Erlösung kennenlernen, wird diese wahre Herrlichkeit uns und unsere Ratsuchenden von diesem knechtischen Drang der Selbstverherrlichung befreien können.</p>
<h3><strong>Fragen zur Reflektion</strong></h3>
<ol>
<li>Haben wir das Ausmaß des Sündenfalles tatsächlich erfasst?</li>
<li>Rechnen wir damit, dass auch Hollywoodfilme an unsere Gottgegebene Identität als Anbeter appellieren? Haben wir in der Vergangenheit solche Filme zu unkritisch konsumiert?</li>
<li>Sind wir in der Lage, den uns nahestehenden Menschen die Funktionsweise vieler dieser Filme und Serien zu erklären?</li>
<li>Beschäftigen wir uns ausreichend mit der Herrlichkeit Gottes, wie sie uns in der Schöpfung und in der Erlösung mitgeteilt wird, um uns so für den wahren Helden zu begeistern?</li>
</ol>
<p>Bildnachweis: Image by <a href="https://pixabay.com/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=64154">Gerd Altmann</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=64154">Pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Kannst du wirkliche Veränderung erleben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 16:12:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kannst du wirkliche Veränderung erleben? Während wir in unserer Heiligung wachsen, werden wir mehr wie Jesus. Unsere Zuversicht basiert auf Gottes Fähigkeit, all unsere Erwartungen zu übertreffen. Das neue Jahr hat begonnen und die Frage, mit der sich viele beschäftigen, kann man wirklich verändert werden? Ein Neujahrsvorsatz nach dem anderen fällt vielleicht von dir</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-3 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-3"><h2>Kannst du wirkliche Veränderung erleben?</h2>
<p>Während wir in unserer Heiligung wachsen, werden wir mehr wie Jesus. Unsere Zuversicht basiert auf Gottes Fähigkeit, all unsere Erwartungen zu übertreffen.</p>
<p>Das neue Jahr hat begonnen und die Frage, mit der sich viele beschäftigen, kann man wirklich verändert werden? Ein Neujahrsvorsatz nach dem anderen fällt vielleicht von dir inzwischen in sich zusammen. Du warst dabei, dich von Zucker fernzuhalten – dann aber &#8230; Zucker sieht wieder großartig aus. Der Geist ist willig, das Fleisch aber ist schwach! Der Schlaf raubt dir die Zeit, die du dir zum Bibellesen und Beten vorgenommen hast. Du machst einen Fehler und sagst, was du dieses Jahr auf keinen Fall mehr sagen wolltest. Der Schnee hält dich davon ab, ins Fitnessstudio zu gehen. Du bist ungeduldig mit deinem Ehepartner oder deinen Kindern.</p>
<p>Daher die Frage: Kann man sich wirklich verändern?</p>
<p>Mit der Einschränkung, nur einen Blog für die Beantwortung dieser Frage zu Verfügung zu haben, möchte ich dir eine kurze Antwort und die biblischen Gründe dafür geben.</p>
<p>Kannst du dich wirklich verändern? Auf jeden Fall. Habe Mut und Hoffnung, denn die Bibel lehrt, dass du Veränderung erleben und in deiner Heiligung wachsen kannst, das heißt, in deiner Fähigkeit, Christus ähnlicher zu werden und ihn in deinem täglichen Leben zu ehren.</p>
<p>Hier kommt die wirklich gute Nachricht! Die Zuversicht, dass du Veränderung erleben kannst, kommt von der Bibel. Lass mich zwei fantastische und ermutigende Gründe dafür nennen.</p>
<h3>Gott kann dich mehr verändern, als du es dir vorstellen oder träumen kannst</h3>
<p>Der Apostel Paulus erklärt die Möglichkeit der Veränderung in Christus. Er schreibt: „Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.“ (Epheser 3,20-21).</p>
<p>Hier bezieht sich Paulus auf die Kraft des Evangeliums sowohl bei der Errettung als auch bei der Heiligung. Die Gnade Gottes rettet und heiligt diejenigen, die Jesus nachfolgen. Paulus erklärt die Hoffnung der Berufung Gottes (2,1-10), den Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen (2,11-22) und die überragende Größe der Macht Gottes, die in jedem Nachfolger Christi wirkt (3,1-21).</p>
<p>In diesem Abschnitt des Epheserbriefes betet Paulus, dass die Kraft des Heiligen Geistes jeden Gläubigen im inneren Menschen oder im Herzen stärkt. Mit dieser Kraft des Geistes ist Veränderung möglich. In dieser Kraft kann Gott reichlich und viel mehr tun, als wir erbitten oder denken können.</p>
<h3>Die Kraft, die dich verändert, ist die Kraft des Geistes</h3>
<p>Paulus betet auch darum, dass jeder von uns die Kraft, die uns durch den Geist zur Verfügung steht, geistlich begreift (1,15-23). Schau genau auf seine anfängliche Äußerung darüber, was er uns wissen lassen will und dann seine Erklärung, wie mächtig sie ist.</p>
<p>„Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke.“ (Epheser 1,15-19)</p>
<p>Paulus betet, da wir nun geöffnete geistliche Augen haben, möchte er, dass wir wirklich begreifen, wie groß Gottes Macht ist und seine gewaltige Kraft in uns Gläubigen wirkt. In diesem kurzen Satz verwendet er drei verschiedene griechische Wörter für Macht (Anmerkung: Griechisch ist die Originalsprache des Neuen Testaments). Paulus möchte eindeutig, dass wir die unglaubliche Kraft, die durch Jesus Christus in uns wirkt, begreifen.</p>
<h3>Wie mächtig ist sie?</h3>
<p>Geistlich gesprochen, wird es dich weghauen! Durch die Inspiration des Heiligen Geistes erklärt Paulus die unglaubliche Kraft, die in uns wirkt, mit vier spektakulären Illustrationen aus dem Leben Jesu.<br />
„was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er wirksam werden lassen in dem Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen, hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen; und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt“ (Epheser 1,19-23)</p>
<ul>
<li>Auferstehungskraft: Die Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, wirkt in dir. Sie ist Teil der übergroßen Kraft des Geistes, die in dir wirkt. Aber das ist noch nicht alles&#8230;</li>
<li>Die Kraft der Himmelfahrt: Die Kraft, die Jesus in Apostelgeschichte 1 vom Ölberg in den Himmel aufsteigen ließ, wirkt in dir. Mit anderen Worten: So wie die Jünger und andere, Jesus in den Himmel auffahren sahen, so befähigt die Kraft, die dies möglich machte, jeden seiner Nachfolger.</li>
<li>Herrschende/regierende Kraft: Die Macht, die alles unter die Füße Jesu gelegt hat, wirkt auch in dir als seinem Nachfolger. Jesus regiert über alles. Die Macht, die diese Herrschaft ermöglicht, wirkt auch in dir.</li>
<li>Herrschaftskraft: Die Kraft, die Jesus zum Haupt über alle Dinge in der Gemeinde macht, wirkt auch in dir.</li>
</ul>
<p>Freunde, habt ihr das verstanden? Die Kraft, die in dir wirkt, um dir zu helfen, dich zu verändern, ist die Auferstehungskraft, die Aufstiegskraft, die herrschende Kraft und die Herrschaftskraft. Versucht noch einmal, dieses Verständnis tief in eurem Herzen zu verankern. Diese unglaubliche Kraft ist die Kraft, die in dir wirkt.</p>
<p>Wie wirkt sich das auf Veränderung aus? Wenn du glaubst, dass Veränderung nicht möglich ist, dann nimm dir einen Moment Zeit, um dich an die Bedeutung dieses großen Textes zu erinnern.</p>
<ol>
<li>Es gibt Hoffnung. Du kannst dich auf die unglaubliche Kraft Gottes verlassen, die dir hilft, dich zu ändern.</li>
<li>Wenn die Kraft der Auferstehung, die Kraft der Himmelfahrt, herrschende/regierende Kraft in dir ruht, dann kann Christus alles, was du erbittest oder denkst, in höchstem Maße tun.</li>
<li>Wenn du glaubst, dass Veränderung unmöglich ist, wehre dich dagegen mit der Wahrheit von Gottes Wort. Wenn du glaubst, dass es nicht möglich ist, dann erinnere dich daran, dass die Bibel etwas anderes sagt.</li>
</ol>
<p>Freunde, wenn ihr glaubt, dass es keine Hoffnung gibt, seid dankbar dafür, dass es tatsächlich eine Hoffnung jenseits der Hoffnung gibt.</p>
<p>Die Kraft, die in dir wirkt, ist eine übernatürliche Kraft.</p>
<p>Kann ich wirkliche Veränderung erleben? Auf jeden Fall.</p>
<h4><strong>Über den Autor</strong>:</h4>
<p>Kevin Carson ist Pastor der Sonrise Baptist Church in Ozark, Missouri und ist Professor und Fachbereichsleiter für Biblische Seelsorge am Baptist Bible College und Theological Seminary in Springfield, Missouri.</p>
<h4><strong>Übersetzt mit Genehmigung von der Association of Certified Biblical Counselors (ACBC). Originalartikel auf Englisch zu finden unter:</strong></h4>
<p><a href="https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2013/09/23/alone-and-not-alone/">https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2013/09/23/alone-and-not-alone/</a></p>
<p>Die Qualität der Übersetzung obliegt der Verantwortung des Übersetzers. Copyright © 2020 Association of Certified Biblical Counselors. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung, Vertrieb oder Übersetzung ohne die vorherige schriftliche Genehmigung von ACBC ist verboten.</p>
<p>Bild von <a href="https://unsplash.com/@soymeraki?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Javier Allegue Barros</a> auf <a href="https://unsplash.com/photos/silhouette-of-road-signage-during-golden-hour-C7B-ExXpOIE?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash.com</a></p>
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		<title>Nicht Allein</title>
		<link>https://biblische-seelsorge.org/2024/09/16/nicht-allein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[oleks]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 10:23:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vorwort vom NBS: Das Thema für unsere Seelsorge Konferenz 2024 ist „Für Nähe geschaffen.“ Aspekte von dem, was im folgenden Blog angesprochen wird, werden auch in dieser Konferenz anzutreffen sein. Daher hoffen wir, dass dieser Post dich aufs Thema der Konferenz einstimmen kann.    Blogpost von Ed Welch: Allein „Nicht Allein“ ist der Titel</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-4"><h2><strong>Vorwort vom NBS:</strong></h2>
<p>Das Thema für unsere Seelsorge Konferenz 2024 ist „Für Nähe geschaffen.“ Aspekte von dem, was im folgenden Blog angesprochen wird, werden auch in dieser Konferenz anzutreffen sein. Daher hoffen wir, dass dieser Post dich aufs Thema der Konferenz einstimmen kann.<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Blogpost von Ed Welch:</strong></h2>
<h3><strong>Allein</strong></h3>
<p>„Nicht Allein“ ist der Titel unserer Konferenz vom 11. bis 13. Oktober 2013 in Frisco, Texas, und da wir auf dieser Konferenz tatsächlich sprechen müssen, haben wir in unseren CCEF-Teamsitzungen darüber gesprochen. Wie du dir denken kannst, ist das Thema ein echter Knaller.</p>
<p>Gibt es etwas Schlimmeres als Einsamkeit? Einzelhaft ist nach wie vor die schlimmste Strafe für einen Erwachsenen; für viele Kinder ist „die Auszeit“ die schlimmste Strafe. Betrug, Spott, Scham, Tratsch – ihre Macht liegt darin, dass sie die Distanz zu anderen Menschen vergrößern.</p>
<p>Unverstanden zu sein oder nicht erkannt zu werden, sind weniger intensive Formen der Einsamkeit. „Du verstehst mich nicht“ und „Du kennst mich nicht“ sind so häufige Sätze, dass wir vergessen, wie viel Schmerz dahintersteckt. Eine Scheidung nach Untreue ist weniger das Ergebnis des Ehebruchs selbst als vielmehr das Resultat des Gefühls des verletzten Ehepartners, der sich in der Beziehung unbekannt oder missverstanden fühlte.</p>
<p>Mein Schwiegervater ist im vergangenen Jahr gestorben. Tod ist zwar immer was Schreckliches, aber seine Frau und seine Kinder haben seinen Tod auch als gut bezeichnet. Warum? Weil seine Frau, seine sechs Kinder, einige Ehepartner der Kinder und einige Enkelkinder bei ihm waren, als er starb. Er war nicht allein. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass ein Freund, der alleinstehend ist, einen Wunsch hat: „Ich will nicht allein sterben.“</p>
<p>Von allen Arten des Leidens ist dies diejenige, die am schmerzhaftesten ist und über die am wenigsten gesprochen wird. Wenn ein Prediger etwas darüber sagt, wie schmerzhaft es ist, von Menschen umgeben zu sein und sich trotzdem allein zu fühlen, erregt das vielleicht die Aufmerksamkeit vieler Zuhörer. Manche werden sogar zu Tränen gerührt sein, weil jemand ein wenig über ihre Erfahrungen zu wissen scheint.</p>
<h3><strong>Nicht Allein</strong></h3>
<p>Gibt es etwas Besseres als Einheit, Gemeinschaft, wahre Freundschaft, kennen und gekannt werden, Gott-mit-uns, „Christus in dir“, „mein Volk“ und die Hunderte anderer Ausdrücke für „nicht allein“? Sünde trennt und isoliert uns von Gott und anderen; Erlösung bricht Barrieren nieder und macht uns eins.</p>
<p>Lies Johannes 16 und 17. In der Regel gilt: Je näher wir dem Tod kommen, desto mehr reden wir über die Dinge, die uns am wichtigsten sind. Nach diesem Grundsatz hebt Jesus die Spannung zwischen Alleinsein und Einheit für uns als einen sehr wichtigen Aspekt des Lebens hervor: Er tröstet diejenigen, die sich allein fühlen werden, wenn er gekreuzigt wird, indem er sie daran erinnert, dass sein Tod den Weg zum „Nicht Allein&#8220; ebnen wird.</p>
<p>„Allein“ trifft den Kern der menschlichen Notlage, und „Nicht Allein“ trifft den Kern des Evangeliums.</p>
<p>Die Frage für die Konferenz lautet: „Wie können wir dazu beitragen, dass wir im Leib Christi „Nicht Allein“ sind? Es ist schwer, sich ein wichtigeres Thema vorzustellen.</p>
<p><strong>Übersetzt mit Genehmigung der BCC. Originalartikel auf Englisch zu finden unter:</strong></p>
<p><a href="https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2013/09/23/alone-and-not-alone/">https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2013/09/23/alone-and-not-alone/</a></p>
<p>Bild von <a href="https://pixabay.com/users/lukas_rychvalsky-6924066/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2915187">Lukas Rychvalsky</a> auf <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2915187">Pixabay</a></p>
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		<title>Lektionen aus 5 Jahren als biblischer Seelsorger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oleks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Mar 2024 16:22:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinweis vom BCC-Team: Dies ist der fünfte Teil einer Reihe von Beiträgen von biblischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern über das, was sie in den Jahren ihres Dienstes in der biblischen Seelsorge gelernt haben. Lies Teil eins: Hayley Satrom: Überlegungen nach zwei Jahren, Teil Zwei: Deepak Reju: Überlegungen nach einem Jahrzehnt, Teil 3: Bob Kellemen: Überlegungen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://biblische-seelsorge.org/2024/03/26/lektionen-aus-5-jahren-als-biblischer-seelsorger/">Lektionen aus 5 Jahren als biblischer Seelsorger</a> erschien zuerst auf <a href="https://biblische-seelsorge.org">Netzwerk Biblische Seelsorge</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-5 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-4 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-padding-top:40px;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;" data-scroll-devices="small-visibility,medium-visibility,large-visibility"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-5"><p>Hinweis vom BCC-Team: Dies ist der fünfte Teil einer Reihe von Beiträgen von biblischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern über das, was sie in den Jahren ihres Dienstes in der biblischen Seelsorge gelernt haben. Lies Teil eins: Hayley Satrom: Überlegungen nach zwei Jahren, Teil Zwei: Deepak Reju: Überlegungen nach einem Jahrzehnt, Teil 3: Bob Kellemen: Überlegungen nach dreißig Jahren und Teil vier: Howard Eyrich: Überlegungen nach vierzig Jahren. Heute erzählt Chris Boucher, was er nach fünf Jahren als biblischer Seelsorger gelernt hat.</p>
<h2>Meine Geschichte</h2>
<p>Ich bin Professor für Seelsorge und Jüngerschaft am Capital Bible Seminary in Lanham, Maryland. Ich habe bisher im Reich Gottes als Seelsorger, Professor, Pastor, Jugendpastor, Jugendleiter und in vielen anderen Funktionen gedient.</p>
<p>Auch das Leiden diesseits von Eden ist für mich nichts Fremdes. Ich leide täglich unter schweren chronischen Schmerzen. Ein Werkzeug, das die biblischen Seelsorgerinnen und Seelsorger in ihrem Arsenal haben und das in der säkularen Welt unerreicht bleibt, ist die Hoffnung. Ich wüsste nicht, wo ich ohne die Hoffnung wäre, die das Wort Gottes in mein Leben bringt.  Gott hat mich mit einer Frau und zwei Söhnen gesegnet. Mein ältester Sohn kam mit 7 Monaten in unser Leben und wog knapp über 3,6 Kilo. Er ist jetzt 5 Jahre alt und hat die kognitiven Fähigkeiten eines 9 Monate alten Kindes. Mein persönliches und berufliches Zeugnis rühmt sich der aufrechterhaltenden Gnade Gottes, besonders wenn der eigene Sohn auf dem Weg zu einer Operation ist und halt immer die Möglichkeit besteht, dass etwas schrecklich schief gehen könnte.</p>
<h3><strong>Es gibt noch viel Arbeit zu tun</strong></h3>
<p>Die Ernte ist reichlich, aber die Arbeiter sind wenige. Ich habe gelernt, dass es noch viel zu tun gibt. Begriffe wie Magersucht, Zwangsneurose und Alkoholismus sind der Bibel fremd, aber die Kernbegriffe wie Aussehen, Kontrolle, Angst, Sorge und Götzendienst sind es ganz sicher nicht.</p>
<p>Wir brauchen gelehrte, beziehungsorientierte Praktiker/innen, die sich dem Verständnis der Heiligen Schrift widmen und die Menschen aus Gottes Perspektive verstehen. John Piper sagte einmal über die Bibel: „Wenn du bereit bist zu harken, wirst du nur Blätter finden, aber wenn du bereit bist zu graben, wirst du Diamanten finden.“ Wir brauchen mehr Menschen, die bereit sind, die Diamanten der Heiligen Schrift auszugraben. Ich lerne und verpflichte mich persönlich dazu, die Heilige Schrift nach robuster und beziehungsorientierter Lebensweisheit zu durchforsten.</p>
<h3><strong>Wir sind nicht so klug, wie wir denken</strong></h3>
<p>Viele leidende Menschen wenden sich in ihrem Schmerz an die Wissenschaft, weil sie annehmen, dass die Wissenschaft einfache, schnelle Antworten hat. Du gehst zum Arzt, schilderst die Symptome deines Schmerzes &#8211; sei es emotional, in der Beziehung oder körperlich &#8211; und innerhalb von fünfzehn Minuten verschreibt dir der Arzt ein lebensveränderndes Medikament. Das Problem ist gelöst! Schließlich löst Dr. Phil McGraw [eine amerikanische TV-Persönlichkeit] die meisten Probleme, die ihm vorgelegt werden, in fünfzehn Minuten &#8211; allerhöchstens in dreißig.</p>
<p>Durch meinen eigenen Kampf mit chronischen Schmerzen und viele Berichte von Ärzten aus erster Hand habe ich gelernt, dass es nicht so einfach ist. In meinem eigenen Leben und in meiner Seelsorge lerne ich, dass ich Gott zwar für die allgemeine Gnade der wissenschaftlichen Forschung danke, aber auch unendlich dankbar für die inspirierte und irrtumslose Heilige Schrift bin.</p>
<h3><strong>Wir kennen Gottes Wort nicht so gut, wie wir glauben</strong></h3>
<p>Mir ist klar, dass die Frage der Integration umstritten ist und auch weiterhin umstritten sein wird. Ich unterrichte einen Kurs, der sich mit der Frage beschäftigt, wo Gottes Wahrheit endet, und die Wahrheit der Welt beginnt. Schülerinnen und Schüler sagen mir oft, dass sie so ziemlich alles lesen können, was es gibt, und dass sie das, was sie lesen, durch die Brille der Heiligen Schrift „filtern“. Ich antworte auf diese Aussage mit einer unbeschwerten, aber ernsthaften Widerlegung: „Was steht in 1.Mose 23? Was steht in 2.Mose 16, 1.Samuel 4, Psalm 14, Psalm 77?“</p>
<p>Ich denke, du verstehst, worauf ich hinauswill. Die Schüler verstehen es sicherlich. Wie können wir die Wahrheitsansprüche, die wir von der Welt hören oder lesen, anhand von Gottes Wort beurteilen, wenn wir Gottes Wort nicht kennen? Ich nehme mir vor, das Wort Gottes kontinuierlich zu durchforsten.</p>
<h3><strong>Manche haben Zweifel</strong></h3>
<p>Leider habe ich auch gelernt, dass viele Menschen einfach kein Vertrauen in Gottes Wort haben. Ich weiß nicht immer, was ich davon halten soll, wenn Menschen mir sagen, dass sie „es mit Jesus versucht haben“ oder dass sie „den biblischen Ansatz ausprobiert haben und dieser für sie einfach nicht funktioniert hat“. Das erinnert mich an die Jünger, die sich von der Nachfolge Jesu abwandten, nachdem er gelehrt hatte, dass er das Brot des Lebens ist.</p>
<blockquote>
<p>„<sup>60</sup> Viele nun von seinen Jüngern, die es gehört hatten, sprachen: Diese Rede ist hart. Wer kann sie hören? <sup>61</sup> Da aber Jesus bei sich selbst wusste, dass seine Jünger hierüber murrten, sprach er zu ihnen: Daran nehmt ihr Anstoß? <sup>62</sup> Wenn ihr nun den Sohn des Menschen ⟨dahin⟩ auffahren seht, wo er vorher war? <sup>63</sup> Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben; … <sup>66</sup> Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.“</p>
<p>(Johannes 6,60-66 ELB; Hervorhebung hinzugefügt)</p>
</blockquote>
<p>Ich bekenne mich zu der Wahrheit, dass Jesus allein die Worte des Lebens hat, weil er das Wort des Lebens ist.</p>
<h3><strong>Viele haben Vertrauen in die Genügsamkeit des Christentums</strong></h3>
<p>Die Impulse, die von der Biblischen Seelsorge Bewegung ausgehen, machen mir ebenfalls Mut. Es gibt viele, die darauf vertrauen, dass Gottes Wort durch Gottes Geist in Gottes Volk wirkt, und das ist sehr spannend. Vorreiterorganisationen wie ACBC (früher NANC) haben den Weg für die Existenz von BCC, ABC, CCEF, FBCM und anderer großartiger Organisationen geebnet, die sich verpflichtet haben, „So spricht der HERR: Tretet auf die Wege, seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, wo denn der Weg zum Guten sei, und geht ihn!“ (Jeremia 6,16 ELB). Ich verpflichte mich, mein Leben und meinen Dienst auf diesem alten Weg aufzubauen, der in Gottes irrtumslosem Wort zu finden ist.</p>
<h3><strong>Wie geht es dir damit?</strong></h3>
<p>Wie könntest du dein Wissen über Gottes Wort erweitern, damit dein Vertrauen in die Genugsamkeit der Heiligen Schrift zu einer noch wirksameren biblischen Seelsorge führen kann?</p>
<p><strong> </strong></p>
<hr />
<p><strong>Übersetzt mit Genehmigung der BCC. Originalartikel auf Englisch zu finden unter:</strong></p>
<p><a href="https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2011/10/31/lessons-learned-as-a-biblical-counselor-part-five-reflections-after-five-years-of-biblical-counseling/">https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2011/10/31/lessons-learned-as-a-biblical-counselor-part-five-reflections-after-five-years-of-biblical-counseling/</a></p>
<p>Die Blogbeiträge der anderen 4 Autoren sind auf der Seite des Originalartikels dieses Blogs gleich oben verlinkt.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://biblische-seelsorge.org/2024/03/26/lektionen-aus-5-jahren-als-biblischer-seelsorger/">Lektionen aus 5 Jahren als biblischer Seelsorger</a> erschien zuerst auf <a href="https://biblische-seelsorge.org">Netzwerk Biblische Seelsorge</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>LEBE ICH, WAS ICH SAGE?</title>
		<link>https://biblische-seelsorge.org/2024/02/28/lebe-ich-was-ich-sage/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 16:03:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>von Dennis Grüning „Sie sind ein Herz und eine Seele!“ (Es geht um Eintracht, Einmütigkeit, Gleichgesinntheit), „Dem werde ich die Leviten lesen …“ (Jemand soll richtig in die Schranken gewiesen werden) oder „Ich muss mir, glaube ich, erstmal selbst vergeben …“ (Jemand bedauert bestimmte Handlungen aus der Vergangenheit). Solche Sprichwörter und einprägsame Phrasen werden</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-6"><h4><em>von Dennis Grüning</em></h4>
<p>„Sie sind ein Herz und eine Seele!“ (Es geht um Eintracht, Einmütigkeit, Gleichgesinntheit), „Dem werde ich die Leviten lesen …“ (Jemand soll richtig in die Schranken gewiesen werden) oder „Ich muss mir, glaube ich, erstmal selbst vergeben …“ (Jemand bedauert bestimmte Handlungen aus der Vergangenheit). Solche Sprichwörter und einprägsame Phrasen werden von uns oft schnell wiederverwendet. Natürlich müssen wir nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, aber ich frage mich manchmal, ob wir wirklich wissen, was wir manchmal so von uns geben. Als „gute Christen“ wollen wir besonders mit starken theologischen Aussagen punkten – dann sehen wir gut aus – aber deckt sich unser Handeln eigentlich auch mit diesen Gedanken?</p>
<h3><strong>Tote Winkel</strong></h3>
<p>In der Seelsorge sehe ich immer wieder, wie blind wir eigentlich dafür sind, was in unserem Leben wirklich passiert. Wir haben blinde Flecken und tote Winkel. Das trifft auf uns alle zu – Ausnahmen gibt es nicht. Unsere Wahrnehmung der Dinge, die uns betreffen, ist oft nicht das, was wir uns eigentlich denken.</p>
<p>Vielleicht ist unser Tonfall zu harsch. Vielleicht kommuniziert unsere Gestik etwas anderes als das, was unsere Worte sagen. Möglicherweise versteht mein Gegenüber meine Intentionen nicht. Eventuell sind meine Worte gar nicht so klar, wie ich es glaube. Das Problem bei diesen Beispielen ist, dass ich das bei mir selbst oft nicht im Blick habe. Meine Wahrnehmung ist korrumpiert!</p>
<p>Das ist vielleicht auch einer der Gründe, warum Gott uns für Gemeinschaft geschaffen hat – wir sind begrenzt in unseren eigenen Fähigkeiten, deshalb brauchen wir andere, die uns helfen, Dinge besser zu sehen und zu verstehen.</p>
<h3><strong>Zu viel des Guten</strong></h3>
<p>Unsere Gestik, unsere Worte, Motivationen, Taten, Einstellungen, Gefühle – vieles von dem, was uns als Mensch ausmacht, entzieht sich unserer eigenen Wahrnehmung. Hierzu könnte man sicher einen ganzen Blog schreiben.</p>
<p>In Seelsorgesituationen wird mir immer wieder bewusst, dass unser Wissen und unser Handeln nicht deckungsgleich sind. Im Gegenteil, wir haben theologische Überzeugungen und tun sie kund, wo immer nötig. Schnell sind wir bereit, uns auf Sozialen Medien zu Wort zu melden. Wir wiederholen die Gedanken, Ideen und Wertvorstellungen von den Menschen, die wir für wichtig halten. Wir geben Inhalte weiter, die wir glauben, dass es wichtig ist, dass andere Menschen von uns hören, dass wir so denken. Doch aus meinem Blickwinkel sehe ich, dass das, was wir über Facebook, Instagram, TikTok oder auch in Gesprächen mit anderen weitergeben, nicht unbedingt mit dem zu vereinbaren ist, wie wir leben. Oft leben wir nämlich ganz anders.</p>
<p>Wir spinnen uns ein Netz „wichtiger Wahrheiten“ hinsichtlich vieler Aspekte unseres Lebens (Glauben, Erziehung, Ehe, Sport, Gesundheit usw.), doch leider ist unsere Kapazität diese Dinge auch zu leben, zu klein. So werden diese „Wahrheiten“, für die wir stehen wollen, eher ein Netz der Verwirrung – was soll ich wann wie machen? Ich komme da gar nicht mehr mit! Kein Wunder, dass wir dann die Hoffnung verlieren und zu zweifeln anfangen.</p>
<h3><strong>Das Herz ausschöpfen</strong></h3>
<p>Vielleicht weißt du schon, dass dein Herz kaputt ist und voller Sünde (Jeremia 17,1-13). Vielleicht machst du dir aber selbst noch was vor. Wenn du dir mal anschaust, was du mit Worten verkündest (mit deinem Mund oder digital) und dich dann fragst, „Spiegelt mein Leben diese vermeintlichen Überzeugungen eigentlich wider?“, zu welchem Schluss kommst du dann? Dies soll jetzt keine Anschuldigung sein, sondern eine herzliche Einladung zur Reflexion deines Lebens. Das Gute ist nämlich, dass Gott sich um unsere Seelen sorgt – deshalb ist Jesus Christus ja für uns ans Kreuz gegangen.</p>
<p>Da, wo wir es selbst nicht können, kann Seelsorge auch helfen aufzuzeigen, wo diese Diskrepanzen sich in unserem Leben verstecken. Gott sagt, dass es möglich ist, Dinge aufzudecken, die sich tief im Herzen verbergen. Es ist möglich, sie an die Oberfläche zu bringen (Sprüche 20,5). Was wäre, wenn wir die Demut hätten zu sagen, „Wie sieht das eigentlich bei mir aus?“ Was wäre, wenn wir die Courage hätten zu sagen, „Ich muss da was ändern – weniger Wahrheiten in die Welt trompeten und mehr von ihnen in meinem Leben umsetzen.“? Wenn du nicht weißt, wie du das tun sollst, wäre es vielleicht gut, mal einen Seelsorger aufzusuchen.</p>
<h3><strong>Was ich sage</strong></h3>
<p>„<em>Das, was uns einfällt, wenn wir über Gott nachdenken, ist das Wichtigste in unserem Leben.</em>“, sagte Pastor und Autor A. W. Tozer. Doch was ist mit: „Das, was Gott über uns sagt, ist das Wichtigste in unserem Leben.“ Obwohl wir dieser Aussage sicher schnell zustimmen wollen, müssen wir uns fragen, ob dies auch wirklich der Wahrheit entspricht – ich meine nicht, ob es wahr ist, sondern ob wir diese Wahrheit auch leben. Ist das, was ich sage, auch das, was ich möchte, dass es sich in meinem Leben widerspiegelt?</p>
<h3><strong>Was ich lebe</strong></h3>
<p>In Römer 8,29 lesen wir, dass wir dazu bestimmt sind, <em>„dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein.“</em> (ELB). Das Ziel ist klar vorgegeben: Wir sollen Jesus ähnlicher werden. In Johannes 8,29 lesen wir, dass Jesus von sich selbst sagt, dass er „allezeit das ihm [Gott der Vater] Wohlgefällige“ tut. Jesus will zeigen, dass er das, was er sagt, auch tut.</p>
<p>Ist das bei uns auch so? Schreie ich meine Kinder an, obwohl ich meine Kinder nicht zum Zorn reizen soll (Epheser 6,4)? Schaue ich mir Pornos an, obwohl ich nichts mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis gemein haben soll (Epheser 5,11)? Verlange ich Unterordnung von meiner Frau, obwohl ich selbst nicht bereit bin, mich für sie aufzuopfern (Epheser 5, 25)? Beispiele könnten wir genügend aufhäufen, bei denen sich eine Diskrepanz zwischen unserem Reden und unserem Handeln zeigt.</p>
<p>Nun möchte ich vorsichtig darauf hinweisen, dass wir hier nicht in die Gesetzlichkeit abdriften wollen. Es geht nicht darum zu tun, „was getan werden muss.“ Wir wollen nicht nur richtige Dinge sagen, wir wollen sie von Herzen und mit Freude tun. Es geht also um unsere Herzenseinstellung. Jesus gehorchte, weil er dem Vater, den er liebte, von Herzen zu gefallen suchte. Ist das auch unser Ziel, Gott von Herzen und aus Liebe zu gefallen?</p>
<p>Oft ist unser Ziel doch eher Sünde zu vermeiden, als Gehorsam zu leben oder nicht? Natürlich ist das Ergebnis von vermiedener Sünde auf der einen Seite und gelebtem Gehorsam auf der anderen letztlich das Gleiche: keine Sünde. Jedoch ist die Motivation dahinter eine komplett andere. Diese Tatsache, dieser andere Blickwinkel war eine sehr befreiende Wahrheit für mich in meinem Glaubensleben. Wie sieht das bei dir aus – wie lebst du? Was möchte Gott in deinem Leben ändern?</p>
<p>Hier sind einige Fragen für die Reflexion, egal ob du sie für dich selbst beantworten möchtest oder ob du sie in einem seelsorgerlichen Gespräch jemand anderem weitergibst:</p>
<ul>
<li>Gibt es eine Diskrepanz zwischen dem, was ich sage und dem, wie ich lebe?</li>
<li>Wie lange sind mir diese Unterschiede bekannt? Was habe ich schon damit gemacht?</li>
<li>Welche Schritte des Gehorsams soll ich gehen? Welche Bibelverse machen mir das klar?</li>
<li>Welche Hindernisse liegen mir im Weg und halten mich davon ab vorwärtszukommen?</li>
<li>Wer könnte mich in diesem Prozess ermutigen, mir zur Seite stehen?</li>
<li>Was würde ich Gott heute konkret zu diesem Thema sagen wollen?</li>
</ul>
<h3><strong>Sei ermutigt</strong></h3>
<p>Gott sagt über sich selbst:</p>
<p><em>„Jahwe, Jahwe, Gott barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt an Tausenden von Generationen, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt …“ 2.Mose 34,6-7 (ELB)</em></p>
<p>Dieser wunderbare Gott ist es, der nicht aufhört, an bzw. in uns zu wirken (2.Korinther 3,18; Philipper 1,6; Titus 2,11-12). Mit Ihm an unserer Seite ist bleibende Veränderung möglich, sodass Reden und Leben, Theorie und Praxis in unserem Leben deckungsgleich werden.</p>
<p>Ihm sei dafür Lob und Dank!</p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Lektionen aus 2 Jahren als biblische Seelsorgerin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oleks]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 19:30:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>von Hayley Satrom Hinweis vom BCC-Team: Dies ist der erste Teil einer Reihe regelmäßig erscheinender Beiträge von biblischen Seelsorgern und Seelsorgerinnen bezüglich dessen, was sie in den Jahren ihres Dienstes in der biblischen Seelsorge gelernt haben. Heute erzählt Hayley Satrom, was sie nach zwei Jahren als biblische Seelsorgerin gelernt hat. Gelernte Lektionen Ich starrte</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-7 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-6 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-7" style="--awb-margin-top:30px;"><h4><em>von Hayley Satrom</em></h4>
<p>Hinweis vom BCC-Team: Dies ist der erste Teil einer Reihe regelmäßig erscheinender Beiträge von biblischen Seelsorgern und Seelsorgerinnen bezüglich dessen, was sie in den Jahren ihres Dienstes in der biblischen Seelsorge gelernt haben. Heute erzählt Hayley Satrom, was sie nach zwei Jahren als biblische Seelsorgerin gelernt hat.</p>
<h2 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 40; line-height: 1.2;" data-fontsize="40" data-lineheight="48px">Gelernte Lektionen</h2>
<p>Ich starrte ungläubig zu Sarah hinüber (der Name „Sarah“ ist ein Pseudonym, um die Vertraulichkeit der beschriebenen Person zu wahren).</p>
<p>„Ich fühle mich so viel besser“, sagte sie ganz sachlich. „Gott sei Dank, oder?“</p>
<p>„Genau“, nickte ich erstaunt. Wochenlang hatte diese junge Frau verzweifelt versucht, ihrem Leben ein Ende zu setzen, da sie mit schweren Wochenbettdepressionen kämpfte. Sie hatte den Willen verloren, das Bett zu verlassen, ihre Wünsche und ihre Persönlichkeit vergessen und sich sogar gefragt, ob sie wirklich eine Christin sei. Doch heute war sie frisch geduscht, geschminkt und sauber angezogen, hielt ihr Baby lächelnd im Arm und feierte mit mir, dass sie wieder Hoffnung verspürte. Sie war erleichtert. Und sie schrieb das alles Gott zu. Nicht mir, nicht ihrem Psychiater, nicht ihrem Ehemann und auch nicht ihrer Gemeinde. Sicherlich war sie dankbar für uns alle, doch ihr Lob ging letztlich an Gott.</p>
<p>Genau wie meins.</p>
<h2 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 40; line-height: 1.2;" data-fontsize="40" data-lineheight="48px">Meine Gnade ist genug</h2>
<p>Ich arbeite erst seit zwei Jahren als biblische Seelsorgerin und muss zugeben, dass ich täglich neue Lektionen lerne. Manchmal sogar stündlich. Es gibt zu viele, um sie in einem einzigen Blogbeitrag zu beschreiben. Doch ein Thema zieht sich wie ein roter Faden durch all die Lektionen, die Gott mich in diesen ersten zwei Jahren gelehrt hat:</p>
<p>„Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft ist in der Schwachheit mächtig“ (2.Korinther 12,9).</p>
<p>Gottes Gnade &#8211; durch seinen Geist, aus seinem Wort und in seiner Gemeinde &#8211; ist ausreichend.</p>
<p>In nur zwei Jahren habe ich in der Seelsorge viele Dinge gesehen. Ich habe Herzschmerz, aufgeschobene Hoffnung, Wut, Traurigkeit, Verrat, Sturheit, Betrug, Trauer, Egoismus und Einsamkeit erlebt. Ich habe Depressionen, Angstzustände, bipolare Störungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, verschiedene Formen des Missbrauchs, Essstörungen, ungewollte Schwangerschaften, Unfruchtbarkeit, Selbstmordgedanken, Ehestreitigkeiten und zerrüttete Familienverhältnisse erlebt.</p>
<p>Überwältigen dich diese Listen? Dann denk mal darüber nach, wie es mir als neuer Seelsorgerin in nur zwei Jahren ergangen ist, als ich mich mit diesen schwierigen Gegebenheiten auseinandersetzen musste!</p>
<p>Alleine bin ich solchen Herausforderungen nicht gewachsen. Gott sei gelobt, dass ich nicht auf mich allein gestellt bin. In vielen Fällen fühlte ich mich bei dem Versuch, diese schwierigen Situationen anzugehen, verloren. Aber Gott war nie verloren.</p>
<p>Als biblische Seelsorgerinnen und Seelsorger können wir uns alle darüber freuen, dass wir NICHT auf uns allein gestellt sind. Wir sind schwach und menschlich. Wir mögen mit einer guten Ausbildung und guten Instinkten gesegnet sein, aber unsere wichtigste Hilfe kommt von Gott selbst. Wie oft erinnern wir uns daran? Wie sehr stützen wir uns auf ihn? Wie sehr vertrauen wir auf Gottes Gnade?</p>
<h2 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 40; line-height: 1.2;" data-fontsize="40" data-lineheight="48px">Gott ist genug</h2>
<p>Es ist wahr. Gott ist genug; für uns und für unsere Ratsuchenden. Wo wir dies vergessen, lauert Gefahr. Als Seelsorgerin oder Seelsorger fangen wir dann an zu glauben, dass wir für die Veränderung der Herzen unserer Ratsuchenden verantwortlich sind. Wir werden vergessen, treu für unsere Ratsuchenden zu beten und ihnen Gottes Wort nahezubringen; stattdessen werden wir uns auf unser eigenes Verständnis und unsere Taktiken stützen. Das Ergebnis wird sündiger Hochmut sein, wenn wir erfolgreich sind, und Entmutigung, wenn unsere Ratsuchenden falsche Wege einschlagen. Auch unsere Ratsuchenden werden straucheln, wenn sie auf uns und andere Formen weltlicher Weisheit als ihre letzte Hoffnung blicken und dabei von ihrem wahren Heiler, dem einzigen Retter, Jesus Christus, abgelenkt werden.</p>
<p>Ob frischgebackene Seelsorgerinnen und Seelsorger oder altgediente, lasst uns einander immer wieder an unsere größte Stärke in der Seelsorge erinnern:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>„Wisst ihr nicht? Habt ihr nicht gehört? Der Herr ist der ewige Gott, der Schöpfer der Enden der Erde. Er wird nicht müde und nicht matt, und seinen Verstand kann niemand ergründen. Er gibt den Müden Kraft und stärkt die Schwachen“ (Jesaja 40,28-29).</em></strong></p>
<h2 class="fusion-responsive-typography-calculated" style="--fontsize: 40; line-height: 1.2;" data-fontsize="40" data-lineheight="48px">Wie geht es dir damit?</h2>
<p>Was sind die wichtigsten Lektionen, die du in den Jahren deiner Arbeit als Seelsorgerin oder Seelsorger gelernt hast?</p>
<p><strong>Übersetzt mit Genehmigung der BCC. Originalartikel auf Englisch zu finden unter:</strong></p>
<p><a href="https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2011/10/10/lessons-learned-as-a-biblical-counselor-part-one-reflections-after-two-years-of-biblical-counseling/">https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2011/10/10/lessons-learned-as-a-biblical-counselor-part-one-reflections-after-two-years-of-biblical-counseling/</a></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Die heilende Kraft der Vergebung</title>
		<link>https://biblische-seelsorge.org/2023/12/06/die-heilende-kraft-der-vergebung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[oleks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 12:53:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir Menschen haben eine Krankheit, die unsere Seele und unsere Beziehungen zerfrisst. Es ist ein Krebsgeschwür, das zu Scham und Zerrissenheit führt und unsere Beziehungen zu Gott und anderen Menschen zerstört, während es sie verzehrt. Natürlich ist diese Krankheit, dieser Krebs, die Sünde. Gibt es eine lindernde Medizin, die Heilung bringt? Als Seelsorger erlebe</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://biblische-seelsorge.org/2023/12/06/die-heilende-kraft-der-vergebung/">Die heilende Kraft der Vergebung</a> erschien zuerst auf <a href="https://biblische-seelsorge.org">Netzwerk Biblische Seelsorge</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-8"><p>Wir Menschen haben eine Krankheit, die unsere Seele und unsere Beziehungen zerfrisst. Es ist ein Krebsgeschwür, das zu Scham und Zerrissenheit führt und unsere Beziehungen zu Gott und anderen Menschen zerstört, während es sie verzehrt. Natürlich ist diese Krankheit, dieser Krebs, die Sünde. Gibt es eine lindernde Medizin, die Heilung bringt?</p>
<p>Als Seelsorger erlebe ich die Auswirkungen dieser Krankheit regelmäßig. Gerade in den letzten Wochen habe ich bei einer Scheidungssituation, einem Eltern-Kind-Konflikt und einem Gemeindekonflikt beraten. Während sich die Krankheit ausbreitet, ist mit jeder dieser Geschichten viel Schmerz verbunden.</p>
<p>Das biblische Gegenmittel ist die wunderbar lindernde und heilende Erfahrung der Vergebung, an die wir uns als Teil der Menschwerdung unseres Herrn erinnern. Dieses Thema ist in der Heiligen Schrift so reichhaltig, dass die Medizin auf vielfältige Weise beschrieben wird. Wir wollen uns zwei der Begriffe ansehen, mit denen die Vergebung beschrieben wird, die wir von unserem Herrn erhalten, und dann schauen, wie sie sich auf die Beziehungen zu anderen Menschen auswirken. Diese Begriffe beschreiben nicht nur die Heilung, die unsere zerrüttete Beziehung zum Herrn erfährt, sondern auch die Heilung anderer Beziehungen.</p>
<p>Hier ist eine kurze Wortstudie aus dem Neuen Testament, die dir helfen soll, die Bedeutung von Vergebung zu verstehen und hoffentlich zum Lobpreis unseren Herrn wird, der uns dieses kostbare Geschenk gewährt. Ich werde auch Fragen stellen, die sich aus diesen Worten für unsere Beziehungen zu anderen ergeben.</p>
<h3><strong><em>Aphiemi</em></strong><strong>: wegschicken, sein lassen, loslassen, eine Schuld abtragen, vergeben</strong><sup>1</sup></h3>
<p>Du bekommst ein Gefühl für die Kraft dieses Wortes, wenn du es in Aktion siehst. Es ist das Wort, das in folgenden berühmten Vers verwendet wird. „<em>Jesus aber schrie wieder mit lauter Stimme und gab den Geist auf.</em>“<sup>2</sup> Es ist, als würde der Vers sagen, dass Jesus seinen Geist weggeschickt hat. Sehen wir uns an, was das mit uns zu tun hat.</p>
<p>Ein Vers mit wundervoller Medizin lautet: „<em>Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind</em>“ (Römer 4,7). Wie wahrhaftig gesegnet sind wir, dass er unsere Schuld weggeschickt hat. Die Sünde ist jedoch zu schwerwiegend, als dass Gott sie einfach übersehen könnte &#8211; er hat die Schuld nicht einfach verschwinden lassen. Er hat sie sogar selbst auf sich genommen!</p>
<p>Nimm dir einen Moment Zeit Gott dafür zu loben, dass er sich entschlossen hat, deine Schuld wegzuschicken, weil dein Erlöser sie am Kreuz getan hat. Je mehr du die Tiefe der Vergebung verstehst, desto mehr wirst du anbeten (siehe Lukas 7,47-48).</p>
<p>Dieses Prinzip gilt für die Art und Weise, wie wir mit den Beleidigungen anderer umgehen sollen, und es hat ernste Konsequenzen, wenn wir das nicht tun! „<em>Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben.</em>“ (Matthäus 6,14-15). Mit anderen Worten: Unser Herr ist ein Gott der Gerechtigkeit und sorgt für eine gerechte Behandlung. Eine unversöhnliche Haltung sagt auch etwas über den Status deiner Beziehung zu ihm aus.</p>
<p>Fragen, die du dir selbst stellen oder mit Ratsuchenden besprechen kannst:</p>
<ul>
<li>Hast du die Entscheidung getroffen, die Schuld, die dir geschuldet wird, wegzuschicken?<br />
Sei dir bitte bewusst, dass du dafür einige Kosten in Kauf nehmen musst und dass es eine Entscheidung ist, kein Gefühl.</li>
<li>Falls du nicht bereit bist zu vergeben oder es dir schwerfällt, zu vergeben, dann denke über folgende Frage nach: „Was ist deine Angst oder Sorge bzgl. dieser Entscheidung?“<br />
Wenn Ratsuchenden diese Frage gestellt habe, habe ich oft die Antwort bekommen, „Ich finde das nicht fair!“ oder „Ich habe das Gefühl, dass ich die Person zu leicht davonkommen lasse.“<br />
Die biblische Antwort auf diese Bedenken ist jedoch, dass der Herr ein Gott der Gerechtigkeit ist, der schlussendlich alles gerecht macht.</li>
</ul>
<h3><strong><em>Charizdomai</em></strong><strong>: unverdiente Gunst erweisen, gnädig vergeben</strong><sup>3</sup></h3>
<p>Ich bin so dankbar für die Gnade! Unser Herr hat nicht nur unsere Sünde weggeschickt (was unserer Beziehung Heilung bringt), indem er sich entschied, die Schuld selbst auf sich zu nehmen, er weitet diese Vergebung auch auf diejenigen aus, die nichts tun, um sie zu verdienen, und die nicht die Initiative ergreifen, um sie zu empfangen!</p>
<p>Nochmals wird uns die Kraft dieser Worte verdeutlicht, wenn wir sie direkt im Kontext sehen.</p>
<p>„<em>Und euch, die ihr tot wart in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat.</em>“ (Kolosser 2,13).</p>
<p>Diese Vergebung war unverdient und sprudelt vor Gnade (in Epheser 1 wird sie „überschwängliche Gnade“ genannt). Sie war freundlich und bezeugte klar Gottes Güte. Sie hat nichts mit unserer Initiative zu tun, sondern basiert nur auf dem Werk Christi.<sup>4</sup></p>
<p>Gerade jetzt ist vielleicht ein guter Moment, um Gott für seine von dir unverdiente Gnade dir gegenüber zu preisen.</p>
<p>In Kolosser 3 verwendet Paulus dasselbe Wort, um zu beschreiben, wie wir mit anderen umgehen sollten, wenn diese Krankheit den Gemeindekörper befällt. „Zieht nun an als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte … Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat; wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr“ (V. 12-13).</p>
<p>Was ist die Medizin, die bei „Klagen“ Heilung bringt? Es ist die gnädige, unverdiente Gunst, die wir einem anderen schenken, so wie auch uns vergeben wurde.</p>
<p>Fragen für dich selbst oder einen Ratsuchenden:</p>
<ul>
<li>Bist du bereit, auf der Grundlage dessen, was dein Erlöser für dich getan hat, frei zu vergeben, auch wenn die andere Person es nicht verdient hat?</li>
<li>Wenn nicht, was sagt das über dein Verständnis von der Tiefe deiner eigenen Vergebung durch den Herrn aus?</li>
</ul>
<p>Die Schrift liefert ein kraftvolles Heilmittel für die Krankheit, die zu Zerrissenheit in Beziehungen führt. Willst du gesündere, gottgefällige Beziehungen?</p>
<p>Es geht gar nicht viel gottgefälliger, als wenn du unverdiente, gnädige, freundliche und wohlwollende Vergebung übst. Was für eine wunderbare Art, eine gesunde Seele und gesunde Beziehungen zu pflegen. Wie unglaublich wichtig ist es, dies besonders in der jetzigen Weihnachtszeit zu praktizieren!</p>
<h4><strong>Deine Gedanken zum Thema:</strong></h4>
<p>Welche Momente der Versöhnung durch Vergebung hast du in deinem Dienst [oder Leben] bis jetzt schon erfahren?</p>
<hr />
<p>1 Johannes P. Louw und Eugene Albert Nida, Greek-English lexicon of the New Testament: based on semantic domains (New York: United Bible Societies, 1996), 502.</p>
<p>2 Matthäus 27,50 ELB.</p>
<p>3 Louw-Nida, Greek-English lexicon, 502.</p>
<p>4 Siehe auch Epheser 4,32.</p>
<p><strong>Übersetzt mit Genehmigung der BCC. Originalartikel auf Englisch zu finden unter:</strong><br />
<a href="https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2016/12/21/the-healing-power-of-forgiveness/">https://www.biblicalcounselingcoalition.org/2016/12/21/the-healing-power-of-forgiveness/</a></p>
<p><strong>Mehr zum Thema Vergebung:</strong></p>
<p>Höre dir das Heft <a href="https://biblische-seelsorge.org/2023/11/28/vergebung-nr-8/">Vergebung</a> aus der kleinen Seelsorgereihe von 3L an.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://biblische-seelsorge.org/2023/12/06/die-heilende-kraft-der-vergebung/">Die heilende Kraft der Vergebung</a> erschien zuerst auf <a href="https://biblische-seelsorge.org">Netzwerk Biblische Seelsorge</a>.</p>
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		<title>Quälende Erinnerungen</title>
		<link>https://biblische-seelsorge.org/2023/11/09/6937/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dennis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2023 09:51:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Quälende Erinnerungen haben viele Facetten, manchmal entstanden Sie durch unsere Sünden, manchmal durch Leid, das uns andere zugefügt haben. DasHeft #12 der kleinen Seelsorgereihe Quälende Erinnerungen konzentriert sich auf Erinnerungen, die primär mit der eigenen Sünde zu tun haben. Ihr könnt euch das Heft auch als Mp3-Version anhören - Link unten. Quälende Erinnerungen Von</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://biblische-seelsorge.org/2023/11/09/6937/">Quälende Erinnerungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://biblische-seelsorge.org">Netzwerk Biblische Seelsorge</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-9 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-8 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-9"><p><em>Quälende Erinnerungen haben viele Facetten, manchmal entstanden Sie durch unsere Sünden, manchmal durch Leid, das uns andere zugefügt haben. DasHeft</em> #12 der kleinen Seelsorgereihe <span style="text-decoration: underline;">Quälende Erinnerungen</span> <em>konzentriert sich auf Erinnerungen, die primär mit der eigenen Sünde zu tun haben. Ihr könnt euch das Heft auch als Mp3-Version anhören &#8211; Link unten.</em></p>
<h2><strong>Quälende Erinnerungen</strong></h2>
<p>Von düsteren Erinnerungen geplagt, gelang es Hanna gerade einmal, einen Tag nach dem anderen irgendwie zu überstehen. Die sexuellen Sünden ihrer Vergangenheit und ihr Selbstmordversuch machten ihr tagtäglich zu schaffen. Seit Jan kurz nach ihrer Hochzeit von diesen Dingen erfahren hatte, versuchte er nach Kräften, seine Frau zu unterstützen. Doch die Tatsache, dass sie Jan ihre Sünden verschwiegen hatte, verstärkte Hannas Schuldgefühle noch zusätzlich. Tag und Nacht hing eine Wolke der Bedrückung über ihr, während sie über ihre Vergangenheit nachsann. Der Umstand, dass sie bereits Christ gewesen war, als sie diese Sünden begangen hatte, verdoppelte ihr Elend. Sie hatte es besser gewusst, und nun hasste sie ihr Leben.</p>
<p>Auch Tim wurde von seiner Vergangenheit verfolgt. Sein erfolgloses Hardwaregeschäft machte immer mehr Verluste. Auch die Anlagefonds, mit denen er das schnelle Geld machen wollte, konnten seiner Frau und ihm nicht wirklich aus der finanziellen Misere heraushelfen. Abendliche Wutausbrüche waren an der Tagesordnung. Sein zunehmender Alkoholkonsum und seine wachsende Wut entfremdeten ihn Lara und den Kindern immer mehr und endeten schließlich in einer bitteren Scheidung. „Warum nur habe ich diese Dinge über sie vor den Kindern gesagt? Ich wusste, dass sie nicht stimmten“, gab er später gegenüber seinem Pastor zu. „Ich war derjenige, der unsere Ehe zerstört hat, nicht sie. Und nun gibt es nichts mehr, was ich dagegen tun kann.“</p>
<p>Gibt es Hilfe und Hoffnung in Christus für Hanna und Tim und für andere, die unter ihrer Vergangenheit leiden? Verfolgen Sie die Erinnerungen an Ihre Vergangenheit? Vielleicht gab es da eine große Sünde oder auch ein chronisch falsches Verhaltensmuster. Die Erinnerungen daran können Sie quälen und lähmen.</p>
<p>Wenn Sie mit Ihrer Vergangenheit kämpfen, dann sind Sie nicht allein. Hören Sie, was ein weiser Pastor wie D. Martyn Lloyd-Jones dazu zu sagen hat:</p>
<blockquote>
<p>„Es handelt sich hier um jene Männer, die aufgrund ihrer Vergangenheit armselige Christen sind oder die an Depressionen leiden – entweder durch eine besondere Sünde in der Vergangenheit oder durch die besondere Form, in der sie die Sünde begingen. Ich würde sagen, dass es nach meiner Erfahrung in der Seelsorge, die sich nun über viele Jahre erstreckt, kein häufigeres Problem gibt. Es tritt immer wieder auf, und ich glaube, dass ich mich mit mehr Menschen darüber auseinandersetzen musste als über irgendeine andere Frage.“</p>
</blockquote>
<p>In seinem Wort bietet uns Gott eine Lösung für dieses Problem an, das uns verfolgt – eine kraftvolle, lebensverändernde Lösung, die alles übertrifft, was wir uns vorstellen können. Was ist Gottes Antwort?</p>
<hr />
<h3>Die drei Anzeichen einer erlösten Erinnerung</h3>
<p>Die Frage ist: Wie sollen wir unsere früheren Sünden interpretieren, damit Gottes Erlösungsplan in unserem Leben sichtbar werden kann? Das lebendige Beispiel des Apostels Paulus kann uns dabei helfen. Am Ende seines Dienstes schreibt Paulus an Timotheus, um seinen ängstlichen jungen Freund auf Gottes Stärke hinzuweisen. In 1.Timotheus 1,12-17 erinnert sich Paulus an seinen eigenen Ruf in den Dienst, der in einer Zeit stattfand, in der er die Gemeinde Jesu aktiv verfolgte. Hören Sie sein Zeugnis:</p>
<blockquote>
<p>„Und darum danke ich dem, der mir Kraft verliehen hat, Christus Jesus, unserem Herrn, dass er mich treu erachtet und in den Dienst eingesetzt hat, der ich zuvor ein Lästerer und Verfolger und Frevler war. Aber mir ist Erbarmung widerfahren, weil ich es unwissend im Unglauben getan habe. Und die Gnade unseres Herrn wurde über die Maßen groß samt dem Glauben und der Liebe, die in Christus Jesus ist. Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin. Aber darum ist mir Erbarmung widerfahren, damit an mir zuerst Jesus Christus alle Langmut erzeige, zum Vorbild für die, die künftig an ihn glauben würden zum ewigen Leben. Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“</p>
</blockquote>
<p>Paulus versteckt seine sündige Vergangenheit nicht; stattdessen zeigt er uns, wie er sie gemäß dem Evangelium interpretiert. Er flieht nicht vor seiner Vergangenheit, er weicht ihr nicht aus und vergisst sie nicht; er schaut sie mit Gottes Augen an. Darum endet dieser Abschnitt mit einer positiven Bilanz. Jesus rettet und verändert sogar solch große Sünder wie Paulus, und Gott wird in diesem Prozess verherrlicht. Als Paulus seine Vergangenheit mit den Augen Christi und des Evangeliums betrachtet, führt das in seinem Leben zu tieferer Buße, zu größerer Dankbarkeit und zu einem noch wirkungsvolleren Dienst an anderen.</p>
<hr />
<h3>Nachtrag zum Weiterdenken:</h3>
<p>Wir hoffen, dass dieser Anstoß zum Nachdenken über quälende Erinnerungen dazu ermutigt, dass ihr den Dingen weiter nachgeht und sie vor Christus bringt. Es ist wichtig sich Zeit zu nehmen und zu schauen, was Jesus an uns weiter verändern möchte, damit wir ihm stetig ähnlicher werden.</p>
<h5>Zur Reflexion:</h5>
<ol>
<li>Welche Schritte würden dir die Tür zu weiterem Nachsinnen über dieses Thema öffnen?</li>
<li>Kennst du jemanden, der dich auf diesem Weg begleiten könnte?</li>
<li>Gibt es jemandem in deinem Umfeld, von dem du weißt, dass er von diesem ersten Impuls in Richtung Nachsinnen über dieses Thema profitieren könnte? Sende doch einen Link zu diesem Blog.</li>
</ol>
<hr />
<p>Auszüge (mit Genehmigung des 3L Verlags) aus <em>Quälende Erinnerungen &#8211; Wie Sie mit Ihrer Vergangenheit umgehen können.</em></p>
<p><a href="https://biblische-seelsorge.org/2023/11/01/quaelende-erinnerungen-nr-12/">Mp3-Version des Heftes Quälende Erinnerungen</a></p>
<p>Heft #12 beim 3L Verlag bestellen: <a href="https://www.3lverlag.de/kategorien/412-qualende-erinnerungen-nr-12.html"><em>Quälende Erinnerungen</em></a></p>
<p>Image by <a href="https://pixabay.com/users/fotoblend-87167/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7666143">Willfried Wende</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=7666143">Pixabay</a>.</p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://biblische-seelsorge.org/2023/11/09/6937/">Quälende Erinnerungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://biblische-seelsorge.org">Netzwerk Biblische Seelsorge</a>.</p>
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		<title>Depression</title>
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		<dc:creator><![CDATA[oleks]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 16:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Bereich der Seelsorge gibt es einige Themen, die sehr häufig auftauchen und auch komplexer sind als andere. Sowohl Ratsuchende als auch Familienmitglieder und Freunde ringen sowohl um praktische Hilfe als auch um bleibende Veränderung. Doch es gibt Hoffnung! In einem neuen Buch von Ed Welch Ich habe eine psychiatrische Diagnose, was sagt die</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1248px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-10"><p><em>Im Bereich der Seelsorge gibt es einige Themen, die sehr häufig auftauchen und auch komplexer sind als andere. Sowohl Ratsuchende als auch Familienmitglieder und Freunde ringen sowohl um praktische Hilfe als auch um bleibende Veränderung. Doch es gibt Hoffnung! In einem neuen Buch von Ed Welch </em><strong>Ich habe eine psychiatrische Diagnose, was sagt die Bibel dazu?</strong> <em>finden wir hilfreiche Ansätze, um einigen der komplizierteren menschlichen Probleme entgegenzugehen. Dabei geht es speziell darum, Menschen zu ermutigen, in ihrer Beziehung zu Jesus Christus neu darüber nachzudenken, wie man auch bei diesen komplexen Dingen Veränderung erfahren kann.</em></p>
<p><em> </em><em>Zum Thema Depressionen teilen wir in diesem Blogbeitrag einige Auszüge aus diesem neuen Buch.</em></p>
<h2><strong>Depression</strong></h2>
<p>Als Nächstes bringen wir die Depression in das Haus Gottes. Sie ist sicherlich weitverbreitet. Entweder du selbst oder jemand, den du liebst, hat sie schon erlebt. Weil du wahrscheinlich damit vertraut bist, wollen wir zuerst auf Gott hören. Bei Traumata haben wir zunächst auf Menschen gehört, die diese Erfahrung gemacht haben, weil die Beschreibungen der Nachwehen eines Traumas in der Bibel nicht beschrieben sind und wir Worte finden wollten. Dieses Mal werden wir mit Gottes Worten und den Worten seines Volkes anfangen. Dann können wir auf das hören, was die Menschen um uns herum sagen. Medikamente stehen natürlich auch auf unserer Tagesordnung.</p>
<h3><strong>Höre auf Gott und sein Volk</strong></h3>
<p>Beginne damit, dich darauf zu entsinnen, dass Gottes Fürsorge nicht mit unserer zu vergleichen ist. Als du deprimiert warst, haben Menschen in der Kirche sicher schon einmal mit Worten zu dir gesprochen, die wehgetan haben. Viele von uns haben sich bei der Betreuung deprimierter Seelen ziemlich ungeschickt angestellt, und Gottes Mitgefühl tritt nun für sie ein. Es mangelt uns an Verständnis und Einfühlungsvermögen. Wir glauben, dass wir es verstehen, weil wir auch schon einmal einen schlechten Tag hatten und uns »deprimiert« fühlten, aber am nächsten Tag haben wir uns davon erholt. Andere Menschen sollten sich deshalb ebenso davon erholen. »Sei einfach dankbar«, sagen wir vielleicht, obwohl jeder Satz, der »einfach« beinhaltet, oft vereinfachend, ungenau und verletzend ist. Andere sagen: »Sollte es Christen nicht immer ein bisschen besser gehen als nur gut?« Depressive Menschen haben oft gute Gründe, sich in einer Gemeinde nicht wohlzufühlen.</p>
<p>Daher solltest du dich daran erinnern, dass Gott barmherzig ist. Er ist von deinem Schmerz berührt. Deshalb liegen ihm diejenigen auf dem Herzen, die mit Depressionen zu kämpfen haben und die sogar von Menschen in seinem Haus missverstanden und schlecht behandelt wurden. Aber du erklärst dich bereit, denen zu vergeben, die übereifrig waren und falsche Ratschläge gegeben haben, die geredet haben, ohne zuzuhören, und die zugehört haben, ohne zu trauern. Dann machst du dich mit Gottes Geduld bewaffnet auf den Weg, um jemanden zu finden, der dich zu verstehen vermag. Du bittest sie, Geduld mit dir zu haben. Je stärker der Schmerz ist, desto wichtiger ist es, andere mit einzubeziehen. Suche nach Menschen, von denen du weißt, dass sie weise und fürsorglich sind.</p>
<p>Du könntest von der Depression in deinem Leben erzählen. Du könntest sie bitten, dafür zu beten, dass du in der Lage bist, zu Gott aus deinem tiefsten Herzen zu sprechen. Gott fragt: »<em>Fühlst du dich auch so?</em>« C.H. Spurgeon ist einer der bekannteren Christen, der über seine eigene Depression geschrieben hat. Er sagte: »Du kannst von allen Annehmlichkeiten des Lebens umgeben sein und doch in einem Elend sein, das düsterer ist als der Tod, wenn der Geist niedergeschlagen ist. Du magst äußerlich keinen Grund zur Betrübnis haben und dennoch im Geiste niedergeschlagen sein; selbst der hellste Sonnenschein scheint nicht in der Lage zu sein, dein Trübsal zu lindern.«<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></p>
<p>Während sich die Beschreibungen häufen, hörst du immer wiederkehrende Bilder. Tod, Leere, Dunkelheit, unerträgliche Schmerzen, Wertlosigkeit. Elend, das unabänderlich ist. Quälende Ängste. Depressionen, die ohne ersichtlichen Grund auftauchen. Gedämpfte Farben. Die Welt wird zu Schattierungen von Schwarz und Weiß. An manchen Tagen kann die Depression weniger bedrückend sein, an anderen Tagen unerträglich. Im schlimmsten Fall ist es, als ob alles Gute plötzlich aus dem Leben verschwunden ist und durch nichts ersetzt wurde, selbst wenn deine Lebensumstände eigentlich friedlich und wohlhabend sind.</p>
<hr />
<h3><strong>Rede mit mir</strong></h3>
<p>Depressionen sind wie ein mit Blei ummantelter Raum. Nichts Gutes wird hineingelassen, und nichts, was in dir steckt, erreicht die Welt da draußen. Gesprochene Worte fallen zu Boden, als würden sie vom Abgrund selbst aufgesogen. Alles, was du erlebst, gibt dir die Gewissheit, dass du zu Recht hoffnungslos bist. All das lässt es unmöglich erscheinen, tatsächlich Worte an Jesus zu richten.</p>
<p>Ein paar Fragen helfen dir vielleicht: Glaubst du, dass derjenige, der das Ohr gemacht hat, hören wird? Glaubst du, dass er dich hört? Erinnere dich daran, dass er uns hört, weil er so ist, wie er ist. »Das hörende Ohr und das sehende Auge, der HERR hat sie alle beide gemacht« (Sprüche 20,12). Er hört jeden, der zu ihm ruft. Auch wenn es sinnlos erscheint, zu ihm zu sprechen, wenn er dich auffordert, hat er gute Gründe, und diese Gründe sollen dir zum Vorteil sein. Sag <em>etwas</em>. Sag <em>etwas</em>.</p>
<hr />
<p><em>Das Evangelium verbindet dich mit Jesus, und du kannst seine Gebete nachsprechen.</em> Deine Gebete zum Herrn machen dich nicht annehmbarer oder heiliger, aber sie bringen mehr Leben in deine Seele. Wenn du dazu in der Lage bist, versuche etwas zu ihm zu sagen. Am einfachsten geht das, indem du dich Jesus in seinen Gebeten anschließt. Als unser wahrer König und Stellvertreter ist er der wahre Psalmist. Zu den Worten, die Jesus betete, gehörte: »Bis wann?«</p>
<p><em>Bis wann, HERR? Willst du für immer mich vergessen?<br />
</em><em>Bis wann willst du dein Angesicht vor mir verbergen?<br />
</em><em>Bis wann soll ich Sorgen hegen in meiner Seele, Kummer<br />
</em><em>in meinem Herzen bei Tage?<br />
</em><em>Bis wann soll sich mein Feind über mich erheben?</em></p>
<p>(Psalm 13,2–3)</p>
<p>Er betete auch mit offensichtlicher Verzweiflung: »Mein Gott, warum hast du mich verlassen?« (Psalm 22,1). Er hat diese Worte gebetet, und du kannst sie auch beten. Wenn du sie aus deinem Mund herauspressen kannst, siehst du Gottes Stärke in deiner Schwäche. Du siehst, wie der Heilige Geist in dir wirkt. Du wendest dich an Gott, auch wenn er sich weit entfernt fühlt und du das Gefühl hast, ein Nichts zu sein. Das ist geistliche Stärke.</p>
<hr />
<h3><strong>Höre zu und lerne von zuverlässigen Quellen</strong></h3>
<p>Wir kommen also auf die Frage zurück, was Depressionen verursacht. Die Bibel lässt die Optionen offen: schreckliche Lebensumstände, die einen körperlichen Tribut fordern, biologische Veränderungen im Gehirn oder Herzensangelegenheiten wie Zorn, Schuld und Scham, die sich auf den Körper auswirken. Mit anderen Worten: Mit Ausdauer und Zeit können verschiedene Wege in die Depression führen – sowohl Geist als auch Körper können eine Rolle spielen.</p>
<p>Angesichts der Ungewissheit über die Ursache von Depressionen erwarten wir, dass Hilfe bedeutet, ein weites Netz auszuwerfen. Sie zieht körperliche Behandlungen in Betracht, die die Symptome lindern könnten. Sie gibt Gelegenheit, sich vergangenen Schwierigkeiten oder Ängsten zu stellen, die immer noch ihre Macht ausüben. Sie hält bei aktuellen Problemen wie zerrütteten Beziehungen, Schuldgefühlen, Zorn und Angst inne. Diese sind nicht unbedingt die Ursachen der Depression, aber sie sind sicherlich wichtig, während du jeden Quadratzentimeter zu Jesus bringst. Bei all dem ist Depression immer eine Gelegenheit, deine Gründe für Hoffnung zu überprüfen. Hoffnungslosigkeit zieht sich durch alle Arten von Depressionen. Wenn du um Hilfe bittest, solltest du andere bitten, dir so lange Bibelstellen über Hoffnung vorzulesen, bis du einen Vers hörst, der die Dunkelheit durchbricht. Das ist teilweise die Vorgehensweise der Schrift in Bezug auf die Frage nach Ursachen und Behandlungen.</p>
<p>Angesichts der möglichen Ursachen, insbesondere der möglichen körperlichen Ursachen, hören wir zu und fragen andere, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben. Lange vor dem Aufkommen der modernen Psychiatrie und Psychotherapie gingen viele nachdenkliche Menschen davon aus, dass Depressionen oder Melancholie etwas mit dem Körper zu tun haben. Wenn man bei Depressionen mal genauer hinhört, hört man von Erfahrungen, die zumindest körperlich sind. Müdigkeit, veränderter Appetit, das gleichzeitige Erleben von Schmerzen und Abwesenheit von Gefühlen, ein Denken, das sich verlangsamt und ineffektiv anfühlt. Spurgeon glaubte, dass seine Depression einen körperlichen Ursprung hatte. Martin Luther glaubte das ebenso von seiner Depression. Für beide bedeutete das, dass sie sich an Jesus klammerten und nach Wegen suchten, um die körperlichen Symptome zu lindern.</p>
<hr />
<h3><strong>Zurück ins Haus Gottes und zu seinem Wort</strong></h3>
<p>Das Evangelium betrifft auch den Körper, seine Schwäche und seine Auferstehung. Der Bereich des Geistlichen ist nicht auf das Unsichtbare beschränkt. Alles, was der Heilige Geist belebt und erneuert, ist geistlich, und dieses geistliche Wirken erstreckt sich auch auf unseren Körper. Unser Körper ist entscheidend dafür, wer wir sind und warum Jesus gestorben ist. Sein Tod war ein leiblicher Tod, und er wurde in einem »geistlichen Körper« auferweckt. Heute sind unsere Körper schwach, zerbrechlich und am Verkümmern, und unsere Stärke liegt in seinem Wort an uns und seinem Geist, der sie lebendig macht. Eines Tages wird unser Körper neu sein.</p>
<p><em>Denn [ Jesus] wurde zwar aus Schwachheit gekreuzigt, aber er lebt aus Gottes Kraft; denn auch wir sind schwach in ihm, aber wir werden mit ihm leben aus Gottes Kraft euch gegenüber.</em> (2.Korinther 13,4)</p>
<p><em>Nun aber ist Christus aus </em><em>⟨</em><em>den</em><em>⟩</em><em> Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; denn da ja durch einen Menschen </em><em>⟨</em><em>der</em><em>⟩</em><em> Tod </em><em>⟨</em><em>kam</em><em>⟩</em><em>, so auch durch einen Menschen </em><em>⟨</em><em>die</em><em>⟩</em><em> Auferstehung </em><em>⟨</em><em>der</em><em>⟩</em><em> Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.</em> (1.Korinther 15,20–22)</p>
<hr />
<p>Auszüge (mit Genehmigung des 3L Verlags) aus Kapitel 4 – Depression aus Ed Welchs Buch <em>Ich habe eine psychiatrische Diagnose, was sagt die Bibel dazu?</em></p>
<p><a href="https://www.3lverlag.de/kategorien/1880-ich-habe-eine-psychiatrische-diagnose.html">https://www.3lverlag.de/kategorien/1880-ich-habe-eine-psychiatrische-diagnose.html</a></p>
<p><u>Weitere Lektüre:</u></p>
<p>Depression von Ed Welch (<a href="https://www.3lverlag.de/kategorien/290-depression.html">https://www.3lverlag.de/kategorien/290-depression.html</a>)</p>
<p>Kleine Seelsorgereihe – Depression (<a href="https://www.3lverlag.de/kategorien/304-depression-nr-1.html">https://www.3lverlag.de/kategorien/304-depression-nr-1.html</a>)</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Elizabeth R. Skoglund, Bright Days, Dark Nights with Charles Spurgeon in Triumph over Emotional Pain, Eugene, OR, Wipf &amp; Stock 2014, S.69.</p>
<p><i>Image by <a href="https://pixabay.com/users/peggy_marco-1553824/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5011953">Peggy und Marco Lachmann-Anke</a></i><i> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=5011953">Pixabay</a></i></p>
</div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://biblische-seelsorge.org/2023/10/11/6876/">Depression</a> erschien zuerst auf <a href="https://biblische-seelsorge.org">Netzwerk Biblische Seelsorge</a>.</p>
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